Von Bildern und dem ALT-Attribut – So machen Sie Ihre Website für Google fit

STUTTGART – Seit Jahren lese ich in verschiedenen Blogs, Foren und Websites: „Content is King“. Das ist auch richtig – ohne die passenden Texte wird eine Website im Internet nicht oder nur sehr schlecht angezeigt. Allerdings ist es wichtig zu wissen, dass die Texte einer Website nur die eine Seite der Medaille darstellen. Viel mehr abgeholt wird man als Websitebesucher doch durch Bilder und Videos. Während Texte Informationen transportieren, sollen Bilder und Videos uns emotional ansprechen.

Und dabei tragen die Bilder auf einer Website auch ein Stück zur Suchmaschinenoptimierung bei. Geschickt genutzt, schlägt man also zwei Fliegen mit einer Klappe.

Wieso man Bilder nutzen sollte

Bilder sind auf einer Website enorm wichtig. Sie sind Bestandteil des Content und mit dieser visuellen Kommunikation werden Gefühle und Sinne geweckt. So vermitteln Bilder Botschaften, weshalb sie gezielt ausgewählt werden sollten. Ein Beispiel: Nutzen Sie im Wesentlichen Bilder, auf denen Frauen abgebildet sind, dann kann es sein, dass sich die Herren der Schöpfung möglicherweise gar nicht angesprochen fühlen. Werden Sie kreativ oder beauftragen Sie einen Fotografen. Eigene Aufnahmen sind Unikate und somit deutlich besser als gekaufte Bilder, sogenannte Stock Fotos, geeignet. Diese können mehrere Firmen auf Ihrer Website nutzen. So kann es schon einmal vorkommen, dass Bilder von mehreren Firmen genutzt werden. Das wirkt –daher oftmals unpersönlich.

Bilder helfen Ihnen nicht nur Emotionen beim Websitebesucher auszulösen oder ihn über Ihr Unternehmen zu informieren – sie sind auch ein von Bedeutung für gute SEO-Arbeit. Das wirkt sich auf das Ranking Ihrer Website bei Google aus. Verschenken Sie kein wertvolles SEO-Potenzial, sondern machen Sie Ihre Website für Google wichtig.

Die Dateibenennung oder auch „sprechende“ Namen

Google erfasst das Bild anhand des Dateinamens. Geben Sie für Bilder einen aussagekräftigen Dateinamen an. Anstatt die Datei „bild01.jpg“ zu benennen, sollte der Dateiname kurz und beschreibend sein. Wenn zum Beispiel auf dem Bild ein grüner Baum zu sehen ist, dann benennen Sie die Datei im Idealfall „gruener-baum.jpg“. Von dem Einfügen sehr langer Dateinamen und dem Einfügen ganzer Sätze rät Google ab. Mehrere Wörter werden durch Bindestriche getrennt und enthalten keine Umlaute oder Sonderzeichen.

Der Titel und der Meta-Tag

Google Bilder generiert automatisch einen Titel und ein Snippet, um dem Nutzer die Ergebnisse seiner Suchanfrage bestmöglich zu erläutern. So können Nutzer entscheiden, ob sie auf ein Ergebnis klicken oder nicht. Für diese Informationen verwenden wir verschiedene Quellen, unter anderem die beschreibenden Informationen im Titel- und Meta-Tag jeder Seite.

Die Alt-tags

Der Alt-tag ist ein beschreibender, alternativer Text, der angibt, was auf dem Bild zu sehen ist. Dies erleichtert nicht nur den Zugang zu einer Website und macht sie barrierefrei (bspw. für Blinde), sondern ist auch ein Rankingfaktor für Google. Google verwendet den Alternativtext, um das Bildthema zu verstehen. Ein guter Alternativtext beschreibt das Bild deshalb nützlich und informativ. Im Idealfall enthält die Beschreibung noch das Keyword. Aber Vorsicht, überladen Sie die Alt-Attribute nicht mit überflüssigen Keywords, da die Website dann schnell als Spam eingestuft werden kann.

Die Ladezeit und mobile Optimierung

Bilder sind oft der Hauptgrund dafür, dass Websites zu langsam und aufwendig geladen werden. Optimieren Sie Ihre Bilder und speichern Sie diese in einem geeigneten Format GIF, PNG, JPEG ab. Das klassische Bildformat ist jpeg, welches zu den verlustbehafteten Bildformaten gehört. Das bedeutet, dass das Bild komprimiert wird, um die Dateigröße des Bildobjektes zu verringern. Probieren Sie immer mehrere Qualitätsstufen aus, um den besten Kompromiss zwischen Qualität und Größe zu finden. Vermeiden Sie unbedingt unscharfe, verwackelte oder überbelichtete Fotos.

Das Fazit zum Schluss

Mit der richtigen Bilderstrategie können Sie die Sichtbarkeit Ihrer Website steigern und über die Google Bildersuche zusätzlichen Traffic für Ihre Website generieren. Zudem optimieren Sie Ihre Bilder gleichzeitig für mobile Endgeräte und sorgen für eine schnelle Ladezeit Ihrer Website. So verbessern Sie die Usability und schaffen ein positives Nutzererlebnis für Ihren Websitebesucher.


Portrait Sarah Wilde

Über den Autor

Sarah Wilde

Media Designer

web-team@w-medien.de

Schon im Kindergarten war das Basteln meine Lieblingsbeschäftigung und auch noch heute mag ich alles was mit Gestaltung zu tun hat. Egal ob beim Ausprobieren von kreativen Techniken oder auch beim „Pixelschubsen“ in den Grafikprogrammen. Mit feinem Gespür und Liebe zum Detail rücke ich (fast) alles ins rechte Licht.